Erstellt am 8. April 2008 15:36 von
Stefan
Mein Bewerbungsgespräch werde ich wohl nicht so schnell vergessen:
Es fand an einem Freitagnachmittag um 14:00 statt und ich musste eine Prüfung schwänzen um an dem Assessment Center Tag überhaupt teilnehmen zu können. Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit bei MS „vorsprechen“ zu dürfen, also nix wie hin, dachte ich mir.
Ich bin kein Wiener und meine Orientierung gleicht der einer tauben Fledermaus, also war ich in weiser Voraussicht um 13.30 schon in Wien. Aber natürlich hab ich mich trotzdem verirrt. Suchte vergebens am Wiener Westbahnhof den Europlatz, fand aber nur den Europaplatz: Kurz vor 14 Uhr rief mich dann Barbara an und fragte ob ich schon am Weg sei. Am Weg war ich schon nur in die falsche Richtung… Endlich in Wien Meidling angekommen, fragte ich Passanten wo den das Euro Plaza wäre. „Das ist weit weg“, meinten die nur und verwiesen mich auf den nächsten Linienbus. Na super, es war bereits 14:05 und Pünktlichkeit ist doch das A und O bei einem Bewerbungsgespräch.
In meiner Hektik, stieg ich auch noch in den falschen Bus ein Als ich da drauf kam war es schon 14:10 und ich war am Rande der Verzweiflung. Schnell noch Bus gewechselt und um ca. 14:20 war ich dann endlich im MS Gebäude.
Ich war total gestresst, erledigt und dachte nur, „die schmeißen mich sicher sofort raus, 20 min zu spät ist ja ein Witz!“ Aber das Gegenteil war der Fall: Ich wurde ganz herzlich empfangen, bekam Getränke angeboten und es war scheinbar kein Problem
Die Moral von der Geschichte: Zu spät kommen ist natürlich nicht gut, aber (ich denke mal) Unternehmen wie MS wissen, das es auf die Potentiale und Auftreten und vor allem Soft Skills der Bewerber ankommt und nicht unbedingt auf Pünktlichkeit, oder andere „formale“ Dinge.