Erstellt am 30. Juni 2008 15:57 von Stefan
Seitdem ich im Jänner 08 hier begonnen habe musste ich öfters, eigentlich fast schon regelmäßig ziemlich wandlungsfähig sein, da ein Projekt kaum dem anderen gleicht. Ursprünglich sollte ich das „Peer Coaching Programm“ (ein Lehrerfortbildungskonzept) für den österreichischen Markt anpassen. Nachdem ich in engen Kontakt mit MS Deutschland stand, erfuhren wir, dass dieses amerikanische Konzept nicht gut adaptierbar sei, weshalb wir nun auch das ganze „Peer Coaching Programm“ völlig neu überarbeiten müssen. Ich bin eben (noch lange ) kein ausgebildeter Coach und kann daher höchstens Vorschläge und Anregungen bei der Konzeptionierung machen, weshalb wir dieses Projekt nun gemeinsam mit einer externen ehemaligen Unternehmensberaterin mit ausreichender Coachingerfahrung, gemeinsam entwickeln.

So treffen wir uns in mehr oder weniger regelmäßigen Abschnitten und besprechen wie man das eine oder andere Detail dieses einjährigen (!) Fortbildungsseminars überarbeiten könnte. Beeindruckend finde ich, dass ich auch hier wieder meinen Senf dazugeben darf und bei dem ganzen Prozess aktiv eingebunden bin. Allerdings wird die komplette Überarbeitung des Programms von ihr nun durchgeführt, weshalb ich ausreichend Zeit für andere Tätigkeiten habe. Nachdem zurzeit im Education Team mit mir „nur“ 5 Personen angestellt sind und wir praktisch allen Kindergarten-, Schul-, Hochschul-, Erwachsenenfortbildungseinrichtungen etc. gegenüberstehen, gibt es idR auch jede Menge Projekte, Kooperationen, Events usw. die sich voneinander unterscheiden. So gut wie kein Projekt gleicht dem anderen, denn die unterschiedlichen Anforderungen dieser heterogenen Zielgruppe machen die Zusammenarbeit immer abwechslungsreich.

Das schöne an diesen vielen kleinen Projekten ist auch, dass man mit vielen unterschiedlichen externen Personen in Kontakt tritt und relativ rasch ein gewisses Erfolgserlebnis verspürt, da die Beteiligten an den Schulen etc. idR auch sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit MS sind. Auch wenn ich mir manchmal wünsche etwas mehr in der Konzeption des österreichischen Peer Coachings eingebunden zu sein, sehe ich mich dennoch durch die Fülle der unterschiedlichen und abwechslungsreichen Projekte etc. entschädigt, weshalb mir die Arbeit in diesem Team, auch nach 6 Monaten, noch sehr gut gefällt.

Erstellt am 19. Mai 2008 11:09 von Stefan

Leider konnte ich an dem besagten Frühstück nicht teilnehmen, was mich anfangs etwas traurig stimmte, da solche "Meetings" wirklich eine feine Sache sind, aber mein Tag war auch nicht so schlecht.

Ich war mit meinem Mentor, dem Yuri bei einer Kremser Volksschule eingeladen. Die Lehrerin gewann bei unserem diesjährigen „Innovative Teachers Wettbewerb“ und durfte an dem „Innovative Teachers Forum 2008“ in Zagreb, Kroatien teilnehmen, wo sie den 2.Platz im Bereich „Content“ machte. Der Yuri und ich wurden sehr herzlich empfangen, mit Bildern wieso die Kinder Microsoft lieben. Da kamen echt gute Dinge und wir waren total überrascht wie gut die Kinder über MS informiert waren.  

Nachdem wir auch noch mit Kuchen und Kaffee verwöhnt wurden, sangen und tanzten die Kinder auch noch für uns (war echt spaßig) und stellten uns Dutzende Fragen zu Microsoft.

Nun machen wir ein Projekt mit dieser Schulklasse, wo es um die Schule der Zukunft geht (auch eine der unzähligen Initiativen der MS Education Group) und das Beste daran ist, dass die Kinder total begeistert sind. Solche Reaktionen hätte ich auch gerne wenn ich das Peer Coaching Programm Direktoren und Lehrkräften vorstelle, aber die sind da schon ein weniger reservierter.

Am Nachmittag hatten wir noch ein Meeting an der Kremser Fachhochschule, was auch sehr interessant war. Wie man sieht, kommt man auch ganz schön herum, was die teilweise öden Tage im Office wieder aufpeppen.

 


Erstellt am 8. Mai 2008 18:36 von Stefan

Servus,

so jetzt hab ich mal Zeit zum posten...

Heuer nahm ich zum ersten Mal beim VCM teil, war echt eine lässige Sache. Es gibt ja diesen Staffellauf, bei dem auch Firmen teilnehmen können und natürlich war MS auch vertreten und ich bin halt "mitgejoggt"neben etlichen anderen Microsofties. Die Stimmung auf der Mariahilferstraße und später dann beim Rathaus war echt phänomenal und ich war sogar ein bisschen stolz auf mich (trotz der mickrigen 5,7 km)

Anschließend gabs im Volksgarten noch ein gemütliches Picknick mit Sandwiches und Getränken (mir hat ein Ottakringer noch nie so gut geschmeckt ).

 Trotz relativ frühem Aufstehen an einem So Morgen war es echt eine coole Erfahrung und ich werde nächstes Jahr vielleicht sogar wieder teilnehmen, aber auf jeden Fall besser trainiert sein.

 

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Erstellt am 17. April 2008 13:47 von Stefan

Wow gestern hatte ich mein erstes Retreat ever!

Was ein Retreat war, wusste ich zu Beginn auch nicht so ganz, muss ich gestehen , aber man kann es sich eigentlich, als ein großes und laaaaanges (9:00-18:00) Meeting vorstellen. Leider habe ich viele der Abkürzungen nicht verstanden, aber die anderen meinten, das ist ganz normal am Anfang. Es war sehr informativ, aber auch sehr anstrengend und ich konnte sogar ein paar Mal „meinen Senf“ dazugeben. Echt cool irgendwie, lauter „wichtige“ Menschen um einen herum und so ein kleiner Praktikant in the middle .

Wiedermal eine echt lässige Erfahrung.


 


Erstellt am 8. April 2008 15:36 von Stefan

Mein Bewerbungsgespräch werde ich wohl nicht so schnell vergessen:

 

Es fand an einem Freitagnachmittag um 14:00 statt und ich musste eine Prüfung schwänzen um an dem Assessment Center Tag überhaupt teilnehmen zu können. Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit bei MS „vorsprechen“ zu dürfen, also nix wie hin, dachte ich mir.

Ich bin kein Wiener und meine Orientierung gleicht der einer tauben Fledermaus, also war ich in weiser Voraussicht um 13.30 schon in Wien. Aber natürlich hab ich mich trotzdem verirrt. Suchte vergebens am Wiener Westbahnhof den Europlatz, fand aber nur den Europaplatz: Kurz vor 14 Uhr rief mich dann Barbara an und fragte ob ich schon am Weg sei. Am Weg war ich schon nur in die falsche Richtung… Endlich in Wien Meidling angekommen, fragte ich Passanten wo den das Euro Plaza wäre. „Das ist weit weg“, meinten die nur und verwiesen mich auf den nächsten Linienbus. Na super, es war bereits 14:05 und Pünktlichkeit ist doch das A und O bei einem Bewerbungsgespräch.

 

In meiner Hektik, stieg ich auch noch in den falschen Bus ein Als ich da drauf kam war es schon 14:10 und ich war am Rande der Verzweiflung. Schnell noch Bus gewechselt und um ca. 14:20 war ich dann endlich im MS Gebäude.

 

Ich war total gestresst, erledigt und dachte nur, „die schmeißen mich sicher sofort raus, 20 min zu spät ist ja ein Witz!“ Aber das Gegenteil war der Fall: Ich wurde ganz herzlich empfangen, bekam Getränke angeboten und es war scheinbar kein Problem

Die Moral von der Geschichte: Zu spät kommen ist natürlich nicht gut, aber (ich denke mal) Unternehmen wie MS wissen, das es auf die Potentiale und Auftreten und vor allem Soft Skills der Bewerber ankommt und nicht unbedingt auf Pünktlichkeit, oder andere „formale“ Dinge.

 


Erstellt am 1. April 2008 17:18 von Stefan
Natürlich gibt es nicht nur Abendessen in feinen Restaurants und gemütliche X-Box Spielchen, die meiste Zeit gibt es jede Menge Arbeit bei MS.Ich denke allen von uns war schon bei der Verfassung des Bewerbungsschreibens klar, das die Arbeit bei MS auch sehr anspruchsvoll sein kann und hier niemand zum Kaffee kochen hier ist (haben ja ohnehin ne' spitzen Kaffeemaschine Tongue out).Vermutlich bin ich nicht alleine, wenn ich behaupte, dass es hier Herausforderungen am laufenden Band gibt. MS ist ziemlich schnell und genauso verhält sich das mit den (meisten) Tätigkeiten. „Manche Dinge müssen einfach so schnell es geht und so gut wie möglich erledigt werden!“, würde eine liebe Kollegin hier an dieser Stelle sagen- und recht hat sie (meistens Wink).

Doch eines muss auch gesagt sein: Es ist ein verdammt gutes Gefühl wirklich gebraucht zu werden und das sich Kollegen auf einen verlassen!


Erstellt am 17. März 2008 11:32 von Stefan
Hallo alle zusammen, ab und zu habe ich das Glück auch mal das Office zu verlassen und so war ich letzte Woche für zwei Tage in Dornbirn. Thema war das 5. Edukation Partnership Forum an der HTL Dornbirn.Am Vormittag stellte Thomas (übrigens ein echt lässiger Innsbrucker) alias Highschool Advisor West, Vista und Office 2007 vor und natürlich noch andere technische Spielereien Smile. Yuri sprach unter anderem über Microsoft’s  „School of the Future“ Initiative und auch noch über Robotics Studio.Und dann wars‘ soweit Embarassed ich musste auch raus und über mein Praktikum und die Arbeit bei Microsoft berichten. Mir hat es total viel Spaß gemacht und ich denke auch, dass es den Schülern und –innen sehr gut gefallen hat.

 

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen und stellte auch mal kurz unseren tollen free coffee blog vor Cool


Erstellt am 25. Februar 2008 12:26 von Stefan

Mein Ersteindruck liegt zwar mittlerweile schon fast zwei Monate zurück, aber ich werde ihn wahrscheinlich nie vergessen!

Ich war total nervös und aufgeregt, aber nachdem ich meinen Mentor, den Yuri kennen gelernt hab und noch von so vielen anderen Menschen (deren Namen ich mir leider noch immer nicht merken konnte :-)) sehr freundlich empfangen wurde, war einfach alles tip top.


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