Erstellt am 18. Juni 2008 14:54 von Martin

Die Caféteria

Ein mittlerweile schon vertrauter Pausenort, aber auch Meetingraum und Namensgeber dieses Blogs.

Und wie der Titel schon sagt, ist das Standardgetränk hier -der Kaffe- kostenlos. Free- Coffee stehe auch für die „freie“, unbefangene Gesprächskultur, die auch überall sonst im Hause gepflegt wird. Durch meine mit Sicherheit noch ordentlich rosarote Brille kann ich diesen hohen Anspruch natürlich erst mal nur bestätigen, sowohl im Büro als auch in Meetings erlebe ich eine ebenso bemerkenswert barrierefreie (kein Statusstolzieren), wie angenehme Kommunikationskultur. Das „Du“ ist hier offenbar ernst gemeint.   Ihr seid aber nun schon teilweise seit Januar hier und bereits in einem „fortgeschrittenen Stadium eures Praktikums- welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht? Bzw. habt ihr Vergleiche?


Erstellt am 11. Mai 2008 15:07 von Martin

Mittwoch morgen nun waren wir am Naschmarkt frühstücken...

 hier mal ein Überblick in Bildern:

 

 

 

 

 

Ulli und Sandra, unsere Gastgeberinnen

 

  Andrea und Wolfgang

  Alfred und Martin

  Willi die Gitarre!

 alle und Frühstück
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Erstellt am 11. Mai 2008 14:36 von Martin

Irgendwann in unserer Jugend knisterte es zum ersten mal in 56k… per Modem online! Digitales Neuland in Zeitlupe!

Heute ist alles in High Speed getaktet: Information, Kommunikation, Lifestyle. Die mediale Überflutung durch Information führt häufig zu resigniertem Rückzug, manchmal aber auch zu mehr kritischer Reflexion und Recherche... Welche Utopien der Arbeitswelt scheinen in einer kreativen Leistungs- und Wissensgesellschaft möglich? Was sind Herausforderungen und Rahmenbedingungen der nächsten Runde des Informationszeitalters? „Utopia Works!“ ist ein optimistisches Statement- aber welche Gründe sprechen denn nun überhaupt gegen den allgemeinen Miesepeter? 

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ (empfiehlt Helmut Schmidt, zitiert in der ZEIT Nr. 3/2006). Wer sich den Gang zum Betriebsarzt ersparen möchte und lieber hier fantasiert sei willkommen!

 

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Erstellt am 11. Mai 2008 14:07 von Martin

Big Company -> Heavy Control -> Zero Trust! 

 

Ein Beispiel für schlussfolgerndes Denken. Und der Weisheit letzter Schluss?! Dabei ist die Regel, die große Unternehmen in ihrer Aussenwahrnehmung mit einer Kultur der Kontrolle und des Misstrauens verbindet sogar empirisch belegt (Moser, 2002).

Dennoch lohnt sich hier die Frage nach dem Einzelfall und der Blick ins Detail.   Wie sehen Praktiken und Abläufe konkret aus? Wie funktioniert das Führungsmodell und das Miteinander bei Microsoft? Was besagt der Trust- Index der Great Place to Work- Studie? Und wie kommt es, dass Microsoft Österreich hier den 2. Platz (in der Kategorie: große Unternehmen) erreicht?


Erstellt am 11. Mai 2008 13:56 von Martin

Geek (Nerd): Prototyp. Spezies: IT- Branche.

 

Technisch begnadet, sozial unbeholfen, gerne auch fast food Junkie. Dieses Topic macht sich auf die Such nach diesem Simplicissimus der IT- Welt. In der Subsidiary Österreich sind allerdings 2/3 der Mitarbeiter in Marketing/ Sales. Aber ein Versuch wert wird das Ganze dennoch sein...            

                                                                                                                                                                                    

Gibt es den typischen Microsoft- Mitarbeiter überhaupt? Wie hoch werden die Nasen getragen? Wird hier Status Gassi geführt?  Gibt es so etwas wie Selbstreflexion und Selbstironie- oder doch eher das Gegenteil von cool?!

 


Erstellt am 7. Mai 2008 15:08 von Martin

So – jetzt wird Neid gemacht:

Montag Abend stand eine coole Abwechslung auf dem Programm: Personalabteilung + Partnerevent. Gemeinsam mit Profikoch Thomas Hüttl wurde in seinem Studio gewerkelt.

Wir übten uns in Schnitzkunst (Artischockenherzen freilegen), lernten nützliches über Brattechnik („Steaks müssen picken!“) und erfuhren: „Meersalz oder Speisesalz?! eigentlich wurscht- eh nur ein Marketing- Ding...“

 

4 Gänge- 1 Gedicht. Auf zarten Saibling folgte ordentliches Steak. Als Dessert: Soufflé aus nahezu 100- prozentigem Kakao!

Themen reichten vom Ritus „Maibaumstellen und –stehlen“, über den Wiener Liederinterpret Heinz Conrads und Kontroversen zu „Volksmusik vs. Volkstümlicher Musik“ bis hin zu Wiener Städteplanung/ Gemeindebaukultur und dem demokratischen Modell der Wiener Philharmoniker...   

 

  
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Erstellt am 5. April 2008 12:27 von Martin

Gibt es das schöne, alte Wochenende von früher noch?

Mancherorts erstrecken sich Ladenöffnungszeiten nun bis in den Sonntag hinein, Vorlesungen sind vielerorts am Samstag, Prüfungen folgen Montag früh. Löst sich durch das flexible Arbeits(zeit)modell das oft ersehnte Wochenende nun auf oder macht ihr euch zeitmäßig eure eigene "Werktagstruktur"?

Ich bin nun meine 3. Woche hier und finde die Lösung mit 20 Stunden während des Semesters und Vollzeit im Sommer ziemlich gut. Das geht gut neben dem Studium und die Flexibilität (es wird pragmatisch auf das Ergebnis geschaut, der Weg dahin ist recht offen) erlaubt mir auch Aufgaben unstressig am Wochenende zu erledigen. Allerdings muss ich zugeben, ein Wochenende wie man es auch noch im Studium pflegt gibt es nicht mehr so recht. Allerdings sind dafür die klassischen Werktage auch insgesamt entspannter anzugehen.

Wie sieht das bei euch aus?   

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Erstellt am 3. April 2008 12:12 von Martin

 

Mich würd mal interessieren wie kalt das Wasser für euch war, an eurem ersten Tag?!

Ich kam bei gefühlten 18° Celsius (Lampenverkühlung) an...und fiel in durchaus wohl temperiertes Wasser.
Extrem herzliches Willkommen und ein schöner Strauß Blumen bewirkten einen raschen Temperaturanstieg auf angenehme 50°.

In der 3. Woche nun weiterhin angenehme Betriebstemperatur. Kleine Systemabstürze sind in Momenten völliger Ratlosigkeit möglich, aber zum Glück die Ausnahme!

 


Erstellt am 1. April 2008 18:33 von Martin

Gut recherchierte Doku. Trifft die Sache auf den Punkt. Herrlich einfach. Urkomisch!

http://www.youtube.com/watch?v=N24TWrtlJEU


Erstellt am 30. März 2008 23:29 von Martin

Bewerbungsgespräch:

Ich sitze im freundlich aufgemachten Foyer. Oben an der Wand am Flachbildschirm sehe ich meinen Bewerbungstermin angezeigt: Praktikant@Microsoft im Raum "Redrock". Zwischen einer Schulung zu "Crucial Conversation Techniques" und zahlreichen weiteren, ganz sicher WICHTIGEN Meetings aufgelistet, fühle ich mich mit meinem Interview irgendwie geschmeichelt.  

Bei dem Gedanken an "Redrock" wird es kurzzeitig unbehaglich. Was wird dort auf mich warten? Ein unangemessen großer, roter Saal mit ernsten Gesichtern, ein bedrohlicher Beamer am Tischende und die Aufforderung: "So bitte schön, jetzt zeigen Sie mal her!?" Mit Beamer hätte ich allenfalls ein wenig überzeugendes, trauriges "Fingerschattenspiel" improvisieren können. Die Ideen zum ausgeschriebenen Projekt hatte ich ja lediglich als Handout mit.

Aber langer Rede wenig Sinn: Sandra, meine jetzige Mentorin, leitet diesen Anflug einer Aufregung gekonnt und mühelos über: in einen entspannten, informellen Start. Bei grünem Tee aus der Cafeteria gleich nebenan. "Redrock" hat sich als harmloses weinrotes, ovales Tischchen in kleinem Besprechungszimmer herausgestellt. Und nach bierernsten Gesichtern hab ich vergebens Ausschau gehalten.  Im Gegenteil: Buntes Treiben in gelöster, familiärer Atmosphäre. Es wird auffällig viel gelächelt hier. Cool! denk ich. Und denk ich immer noch. Wenn sich was ändert kommt das ebenfalls ins Protokoll... 

 


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